Kirchen Veitshöchheim
Engel in einer Nische der Christuskirche

Traditionell feiern wird am Freitag vor dem 1. Advent ein ökumenischer Jugendgottesdienst in Veitshöchheim gefeiert. Dieses Jahr lud das Vorbereitungsteam in die Christuskirche.

Im Mittelpunkt stand die Geschichte von Josef aus dem Alten Testament: Josef, der von seinen Brüdern verkauft wird und an den Hof des ägyptischen Pharaos gelangt. Josef, der träumt und Träume deuten kann. Josef, dem schließlich in Zeiten der Hungersnot die eigenen Brüder gegenüberstehen und um Brot bitten. Wie wird er sich entscheiden? Rache üben oder Barmherzigkeit walten lassen? Er entscheidet sich so: "Ihr seid meine Brüder! Ihr habt eure Fehler eingesehen. Ihr habt euch entschuldigt. Gott hat mir trotz aller Qualen und des Heimwehs gezeigt, dass er bei mir ist, und dass Rache keine Lösung ist. Ihr seid meine Familie, ich liebe euch. Keine Rache der Welt kann Probleme lösen. Ich will, dass wir in Frieden als Familie zusammenleben."

Bei der anschließenden Engel-Aktion waren die Besucher:innen selbst gefragt: Wem wünsche ich Frieden? Was bedeutet Frieden für mich? Ihre Gedanken notierten sie auf Engel. Diese wurde in die Kirchenfenster gestellt und mit Teelichtern erleuchtet. Ihr zarter Glanz soll an die adventliche und auch weihnachtliche Zusage der Engel erinnern: Fürchte dich nicht! Fürchtet euch nicht! Eine Mitarbeiterin sagte: "Das wünsche ich mir: Einen Engel, der in all dem Chaos, der Unruhe und dem Stress für mich da ist und mir sagt: „Fürchte dich nicht!“ Einen Engel, der mir Mut macht. Ein Engel, der mir Hoffnung schenkt. Einen Engel des Friedens. Gerade jetzt."

Beim anschließenden Zusammensein bei Lebkuchen und Punsch war Zeit und Raum, miteinander ins Gespräch zu kommen und das Thema nachklingen zu lassen.

Claudia Grunwald

Einladung zur Rorate Andacht für Jugendliche am 6.12.2022

Die Vorstandschaft vor dem Aklar der Vituskirche

Am 09.03.1970 wurde von 22 Frauen aus der Kirchengemeinde St. Vitus in Veitshöchheim der Zweigverein des Katholischen Deutschen Frauenbundes gegründet.
Durch sie entstand ein soziales Netzwerk, das mit regelmäßigen Treffen und gegenseitigen Besuchen gepflegt wurde.
Neben ihrer Familienarbeit und ihrer beruflichen Tätigkeit sorgten sie für ein reiches soziales Angebot in ihrem Heimatort Veitshöchheim.
Bei der außerordentlichen Mitgliederversammlung am 10.06.2022 wurde satzungsgemäß der endgültige Beschluss gefasst, den Zweigverein des Kath. Deutschen Frauenbundes Veitshöchheim zum 31.12.2022 aufzulösen. Leider war dieser Schritt notwendig, da keine Kandidatinnen für die Wahl eines neuen Vorstandes zur Verfügung standen.
Mit einem kleinen Büchlein von Anselm Grün „Dankeschön!“ bedankte sich das Vorstands-team schriftlich bei den Mitgliedern für ihre Treue und für ihr persönliches Engagement im Zweigverein.
Um auf die mit Freude erfüllten 52 Jahre und die lebendige Gemeinschaft des Zweigvereins zurückblicken, der verstorbenen Mitgliedern zu gedenken und sich zu bedanken, wurden die Mitglieder zur Feier eines Dankgottesdienstes am Samstag, 19. November 2022 um 18.00 Uhr in der Vitus Kirche eingeladen.
Pfarrer Christian Nowak sprach im Gottesdienst voller Wertschätzung seinen Dank für die zurückliegenden Jahre des Engagements der Mitglieder aus.
Auch in den Fürbitten wurde für das Engagement der Frauenbund Mitglieder gedankt:

Der Frauenbund hat viele Jahre das Leben in unseren Kirchengemeinden mitgestaltet und geprägt.

Mit vielen Andachten und Gottesdiensten haben die Frauen des Frauenbunds ihren Glauben gefeiert und weiter gegeben.

Eine große Zahl von Spenden wurde im Laufe der Jahre an soziale Einrichtungen oder Hilfsprojekte weitergegeben.

Der Katholische Deutsche Frauenbund ist ein Verband, der auch zu gesellschaftlichen Themen Stellung bezieht und sich für Gleichberechtigung und Respekt einsetzt.

Seit jeher ist ein achtsamer Umgang mit der Natur und der Mitwelt ein wichtiges Anliegen des Frauenbunds; von der gesunden Ernährung bis zum Engagement für den fairen Handel reichen die Initiativen.

Zur Gemeinschaft des Frauenbund gehörte ein gutes Miteinander.

Gebetet wurde
für Frauen, Männer, Kinder und Jugendliche, die daran mitwirken, dass das Reich Gottes hier sichtbar wird und sich entfaltet.
für alle die Heimat im Glauben suchen, aber auch für diejenigen, die ihre Charismen in der Kirche noch nicht einbringen können.
für die Menschen, die auf Unterstützung angewiesen sind und für alle, die ihre Kraft für den Dienst am Nächsten einsetzen.
für alle Politikerinnen und Politiker, die Verantwortung für die Zukunft unseres Landes und unserer Welt tragen.
für alle, die sich für Nachhaltigkeit und die Bewahrung der Schöpfung einsetzen, auch über den eigenen Tellerrand hinaus.
Auch wurde an die verstorbenen Mitglieder gedacht und für sie gebetet.

Am Ende des Gottesdienstes fasste die Gemeindereferentin Roswitha Hofmann, die in den letzten Jahren die geistliche Beirätin im Vorstandsteam war, Ihren Dank nochmals zusammen:
„Nun ist es so weit. Nach langen Überlegungen und Bemühungen, den Frauenbund in Veitshöchheim zukunftsfähig zu erhalten, setzen wir heute doch einen festlichen Schlusspunkt unter die vergangene Zeit dieses Frauenverbands.
Ist das denn nicht ein Grund, zu trauern, schweren Herzens Abschied zu nehmen?
Oder ist das ein Grund, ein Fest zu feiern?!
Ich denke, ja! Denn wir haben viel zu danken:
Wir danken allen Frauen, die in den vergangenen 52 Jahren hier in Veitshöchheim und auch darüber hinaus Verantwortung übernommen und die sich für die „gute Sache“ eingesetzt haben.
Wir danken für den Mut einiger Frauen, die vor mehr als einem halben Jahrhundert den Frauenbund gegründet haben.
Wir danken für das Durchhaltevermögen der Frauen, die den Verband durch die Jahre geführt und geleitet haben.
Wir danken für das große Engagement im kirchlichen Gemeindeleben. Hier war die Pfarrgemeinde als Ort von Vielfalt und Lebendigkeit erfahrbar. Es war aber auch ein Ort, wo Frauen selbstbewusst und leidenschaftlich ihren Platz in der Kirche einnehmen konnten und eingenommen haben.
Wir danken für die Gestaltung und Mitwirkung bei Veranstaltungen, die für alle Veitshöchheimer Bürgerinnen und Bürger von Interesse waren.
Wir danken aber vor allem auch für die vielen „guten Werke“, die im Hintergrund geschehen sind. Und das sind unzählige Begegnungen, Hilfeleistungen, Krankenbesuche, Zeichen der Freundschaft und Verbundenheit, wenn man in die letzten 52 Jahre schaut.

Das ist in meinen Augen der größte Schatz, der im Rückblick auf die Zeit des Frauenbunds zu heben ist.

Und die gute Nachricht ist: Dass man voneinander weiß, dass man aufeinander schaut, dass man sich umeinander kümmert - oder dass man ganz einfach eine gute Zeit miteinander verbringt - das alles können wir getrost mit in die Zukunft nehmen.
Dass wir uns stützen und begleiten, dass wir einander Freundinnen und Freunde sind, dass wir uns nicht aus den Augen verlieren, auch, dass wir bewusst als Christinnen und Christen leben - ich denke, das verdient weiterhin viel Engagement von Frauen und auch Männern hier vor Ort.

Ich wünsche mir, dass (vor allem) die Frauen des Frauenbunds auch in der kommenden Zeit daran festhalten. Und ich bin mir sicher, dass unser menschenfreundlicher Gott dieses Bemühen wohlwollend begleiten und unterstützen wird. Deshalb möchte ich jetzt um seinen Segen dafür bitten.“

Der Zweigverein wird auch in diesem Jahr wieder an soziale Einrichtungen spenden. So wird an das Malteser Kinder Palliativ Team und an den KDFB Afghanistan eine Spende überwiesen. Für den Spielenachmittag in der Caritas Sozialstation St. Stephanus wurden neue Spiele angeschafft.
Persönlich konnte eine Spende von € 500,00 an die Botschafterin der Kindernothilfe –Kirsten Hummel- übergeben werden.
„Die Kindernothilfe unterstützt damit ihren Partner in der Republik Moldau an der Grenze zur Ukraine.
Millionen Kinder und ihre Familien sind auf der Flucht in die angrenzenden Länder. Nachbarländer wie Moldawien und Rumänien sind besonders belastet, weil sie zu den ärmsten Ländern in Europa zählen.
In Notunterkünften werden die Geflüchteten aus der Ukraine untergebracht und vor allem die Kinder psychologisch betreut. Denn viele Mädchen und Jungen sind durch Krieg und Flucht traumatisiert. Mit Spendengeldern wird diese wichtige Arbeit vor Ort unterstützt und Kindern und ihren Familien geholfen!“
„Kirsten Hummel gratulierte den Mitgliedern des Katholischen Deutschen Frauenbundes Veitshöchheim sehr herzlich zu den reichen Früchten ihrer Arbeit über eine so beeindruckend lange Zeit hinweg. Sie dankte den Frauen von Herzen, dass sie nicht nur segensreich in Veitshöchheim selbst gewirkt haben, sondern jetzt auch mit ihrer großzügigen Spende an die Kinder in der Welt, hier speziell an die Kinder in der Ukraine, gedacht haben.“
Bericht Andrea Huber
Bild: Irmgard Friedrich-Mehling
von links nach rechts: Gründungsmitglied Martina Härtlein und Maria Grötsch, Vorstandsteam Erika Blankart, Waltraud Sturm, Kindernothilfe Kirsten Hummel, Pfr. Christian Nowak, Vorstandsteam Gisela Cronimus-Hohmann, Andrea Huber, Roswitha Hofmann, geistliche Beirätin

Pfr. Bernd Steigerwald segnet dene neuen Veitshöchheimer Pfarrer

Nicht nur die Sonne lachte, als am Nachmittag des 16. Oktobers 2022 bei einem festlichen Gottesdienst in der Kuratie-Kirche Veitshöchheim die Einführung von Pfarrer Christian Nowak gefeiert wurde. Viele Fahnenabordnungen der örtlichen Vereine, über 30 Ministrantinnen und Ministranten, 16 Konzelebranten aus nah und fern und das Pastoralteam zogen in die voll besetzte Kirche ein.
Zu Beginn begrüßte der Kurator des Pastoralen Raums Würzburg Nordwest, Pfr. Bernd Steigerwald, neben den anwesenden Gläubigen vor allem den neuen Pfarrer, der die Verantwortung für die zu bildende Untereinheit Dürrbachtal-Veitshöchheim übernommen hat und der zugleich zum Pastoralen Raum gehört. Er führte ihn offiziell in sein neues Amt ein und beauftragte ihn für seinen Dienst.
Mitfeiernde aus dem Pastoralteam waren Pfarrvikar Senzel und Gemeindereferentin Roswitha Hofmann, die seine nächsten Mitarbeiter sind, außerdem Pfarrer Andreas Kneitz, Leiter der Untereinheit Zell-Margetshöchheim-Erlabrunn-Leinach, sein Mitarbeiter Pfarrvikar Dariusz Kowalski und Gemeindereferent Ulrich Nottka aus Güntersleben-Thüngersheim.
In seiner Predigt nahm Pfr. Nowak Bezug auf ein Zitat von John Henry Newman: „Darin liegt die Schönheit des Glaubens: dass wir das Herz haben, etwas zu wagen.“ Im Glauben liegt die Chance, auf Unvorhersehbares mutig zuzugehen und mit Gottes Schutz und Segen auf eine gute Zukunft zu hoffen - das sei ihm sehr wichtig. Ebenso, dass das nicht alleine möglich ist, sondern dass viele den Weg gemeinsam gehen sollten, die sich gegenseitig unterstützen, sowohl im Gebet als auch im Handeln nach christlichen Maßstäben. Dabei geht es um ein Geben und Nehmen und er freue sich darauf, in dieser Weise in Veitshöchheim, im Dürrbchtal und auch im Pastoralen Raum zu wirken und zu leben.
In den Fürbitten wurde deutlich, dass die fünf Kirchengemeinden diesen gemeinsamen Weg einschlagen wollen. Lektoren aus den verschiedenen Kirchen trugen die Fürbitten vor und zeitgleich entstand ein Plakat aus fünf Puzzle-Teilen, das die Orte Veitshöchheim, Gadheim, Unter- und Oberdürrbach und die Dürrbachau grafisch darstellt.
Am Ende des Gottesdienstes hieß zunächst Katharina Schmitt für die Ministranten den neuen Pfarrer herzlich willkommen. Ausgerüstet mit einem Ministranten-Pulli und -socken sei er bestens vorbereitet für viele Unternehmungen mit den Minis, die sich sehr auf ihn freuen. Dann sprach die Vorsitzende des Gemeinsamen Pfarrgemeinderats, Annette Tiller, im Namen der kirchlichen Gremien und sicherte dem neuen Seelsorger zu, dass er mit motivierten und engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern rechnen kann. Sinnbildlich stehen dafür die Patrone der verschiedenen Kirchen - St. Vitus, St. Josef der Arbeiter, St. Rochus und St. Sebastian, St. Martin, sowie Heilig Geist und die Heiligste Dreifaltigkeit - die alle auf ihre Weise Ausdruck von dem geben, was unseren Glauben ausmacht.
Als Begrüßungsgeschenk überbrachte sie einen Korb mit einem kleinen Geschenken aus jeder Gemeinde. Dabei stand ihr Frau Hodek aus Oberdürrbach zur Seite.
Auch der evangelische Pfarrer Johannes Riedel begrüßte seinen katholischen Kollegen im Namen der Pfarrei St. Johannis für das Dürrbachtal und der Christuskirche Veitshöchheim.
Bürgermeister Jürgen Götz drückte seine Freude darüber aus, dass nach kurzer Zeit die Pfarrstelle in Veitshöchheim wieder besetzt ist; dass die Zusammenarbeit mit dem Dürrbachtal auch in anderen Bereichen funktioniert, wie z. B. beim Sport, bei den Schulen oder bei der Musik, lässt darauf schließen, dass auch die beiden Teile der Untereinheit zusammen wachsen werden.
Am Ende bedankte sich Pfr. Nowak für die vielen Glückwünsche und die gute Vorbereitung und Durchführung des Gottesdienstes und des anschließenden Empfangs. Hierzu lud Bruno Winter, Sprecher des Gemeindeteams Veitshöchheim, alle Anwesenden herzlich ein.
Draußen erwartete der Musikverein Veitshöchheim den Pfarrer und die Gottesdienstbesucher mit beschwingter Musik und es gab noch viele Begegnungen bei Speis und Trank und guten Gesprächen.
Wir sind dankbar, dass der Start von Pfarrer Christian Nowak so gut geglückt ist und wünschen ihm viel Kraft und Freude bei seinen Aufgaben als Leiter der Pfarreien im Dürrbachtal und Veitshöchheim und als Seelsorger für die Menschen in den Gemeinden!

Bericht: Roswitha Hofmann, Fotos: Dieter Gürz (mit frdl. Genehmigung)

Weblink: Bericht über die Amtseinführung im Veitshöchheimer Blog

WEBLINK: Bericht in MAIN-POST online

Kinder vor dem Altar in der Kuratiekirche

"Einfach spitze, dass Du da bist" sangen und spielten 20 Kinder und ihre Eltern beim Gottesdienst zum Start des Tauffamilientreffens in der Kuratie Veitshöchheim. Vor allem die Mitarbeiterinnen des AK Familie des Gemeindeteams von St. Vitus und der Kuratie freuten sich, dass so viele Familien ihrer Einladung gefolgt sind. Beim Gottesdienst konnten alle die Geschichte von der Arche Noah miterleben und erfahren, dass Gott den Menschen ein großes Versprechen gegeben hat: Ich bin immer bei euch. Was auch geschieht: Ihr könnt euch auf mich verlassen. Als Zeichen dafür steht der Regenbogen am Himmel und verbunden mit vielen bunte Tücher konnten Groß und Klein spüren, wie gut es tut, miteinander und unter Gottes Segen unterwegs zu sein.

Anschließend warteten im Pfarrsaal nicht nur leckere Kuchen und Getränke auf die Gäste, sondern auch viele Spielmöglichkeiten für die Kinder und Ministranten, die gerne mitspielten.
Bei einer Kennenlernrunde kamen die Eltern miteinander ins Gespräch und kirchliche Angebote für Familien wurden vorgestellt.

Abgerundet wurde der gemütliche Nachmittag mit einem großen Kreis im Freien, bei dem wir uns mit Liedern und guten Wünschen voneinander verabschiedeten - bis zum nächsten Tauffamilientreffen im Frühling 2023.

Roswitha Hofmann
Foto: Ricarda Compensis

Chor Herz und Stimme in der Christuskirche

Mitten in der fairen Woche, die jährlich im September begangen wird, fand ein ökumenischer Gottesdienst in der Christuskirche Veitshöchheim statt. In Kooperation mit der fairtrade-Steuerungsgruppe wurde der Frage nachgegangen: Was macht Kleidung für mich kostbar? Nach kurzen Impulsen, die auf die fragwürdigen Bedingungen von Herstellung und Handel mit Textilien aufmerksam machten, wurde der Blick auf das Evangelium gelenkt, das Pfr. Johannes Riedel und Gemeindereferentin Roswitha Hofmann in einer Dialogpredigt deuteten. Kurz zusammen gefasst: Jeder Mensch ist vor Gott und für Gott kostbar.

Das darf sich auch in seiner Kleidung zeigen. Wenn wir Wert auf Nachhaltigkeit und Gerechtigkeit legen, dann ist ein Billig-T-Shirt aus Bangladesch oder ein Strandtuch, gefärbt und bedruckt mit giftigen Chemikalien, für uns kein Ausdruck von Wertigkeit. Als Christinnen und Christen dürfen wir zeigen, dass kostbare Kleidung unabhängig vom Preis auch ein Statement für fairen Handel und die Suche nach einer menschlichen Welt sein kann.

Anschließend wurden viele Impulse für einen nachhaltigen Lebensstil vorgestellt: Waren aus dem fairen Handel wurden angeboten und das Verkaufsteam stand für Informationen bereit. Die Kollekte wird der Kindernothilfe zugute kommen; Frau Kirsten Hummel stellte ein Projekt in Guatemala gegen Kinderarbeit vor. Frau Prof. Dr. Kieninger gab Auskunft über das neue Lieferkettengesetz, das ab 2023 keinen Vertrieb von Waren, die z. B. durch Kinderarbeit hergestellt wurden, erlaubt. Jan Speth vom Repair-Café lud ein, mit reparaturbedürftigen Sachen dort hin zu kommen um sie wieder funktionstüchtig zu machen. Die Evangelische Jugend erzählte vom Upcycling-Workshop, bei dem aus alten T-Shirts neue Dinge entstanden. Außerdem berichtete Diakonin Claudia Grunwald über eine Aktion der Evangelischen Jugend Bayern namens „Go Liefairkette“.

Der Chor „Mit Herz & Stimme“ unter der Leitung von Bernhard von der Goltz gab der Veranstaltung einen schönen, beschwingten Rahmen.

Nächste Verkaufstermine

Die nächste Möglichkeit, Waren aus dem fairen Handel zu erwerben, ist das Erntedank-Wochenende.
Verkauf nach den Gottesdiensten

  • am 1. Oktober um 18 Uhr, Vitus-Kirche
  • am 2. Oktober um 10 Uhr, evangelische Christuskirche und zeitgleich an der Kuratie-Kirche
  • und beim Bremsermarkt am 2. Oktober auf dem Rathaushof.

Bericht: R. Hofmann
Fotos: Simmelbauer, Grunwald

Im Veitshöchheimer Blog von Dieter Gürz sind sehr umfangreiche Beiträge zu finden zur Verabschiedung von Pfarrer Robert Borawski und zur Kinderbibelwoche). Schauen Sie rein - es lohnt sich!

Verabschiedung Pfarrer Borawski; https://www.veitshoechheim-blog.de/2022/07/katholische-pfarrgemeinden-st-vitus-und-kuratie-verabschiedeten-ortspfarrer-robert-borawski-nach-17jahrigem-wirken-in-veitshochheim-emotional-und-herzig-in-den-ruhestand.html

KiBiWo: https://www.veitshoechheim-blog.de/2022/09/komm-bau-ein-haus-okumenische-kinderbibelwoche-2022-zum-ortsjubilaum-925-jahre-veitshochheim.html

Gestaltete Mitte bei der KommunionvorbereitungDas neue Schuljahr hat begonnen und sicherlich sind viele gespannt darauf, wann die Erstkommunion im Frühling 2023 stattfinden wird und wie die Vorbereitung darauf aussieht. Die geplanten Weißen Sonntage sind voraussichtlich

  • Sonntag, 23. April 2023 um 10 Uhr in St. Vitus und
  • Sonntag, 30. April 2023 um 10 Uhr in der Kuratie-Kirche.


Alle Kinder, die im September 2022 in die dritte Klasse kommen sind eingeladen, sich auf ihr Fest vorzubereiten.

Wir versuchen, allen betreffenden Kindern über die Schule eine Einladung mitzugeben. Falls Sie nicht schriftlich eingeladen werden, oder wenn Sie eine Familie kennen, die nicht erreicht worden ist, dann melden Sie sich bitte bei Gemeindereferentin Roswitha Hofmann.

Nähere Informationen bekommen Sie beim ersten Elternabend am Dienstag (Achtung - aktualisiert), 25. Oktober 2022 um 20 Uhr im Pfarrsaal der Kuratie.

Dort wird der geplante Vorbereitungsweg vorgestellt und die Fragen und Wünsche der Eltern können besprochen werden. Gemeinsam mit Pfr. Christian Nowak freue ich mich auf die Begegnung mit Ihnen!

Roswitha Hofmann

Kontakt:
Roswitha Hofmann, 0931 46559865, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Foto: R. Hofmann

Junge Leute beim Festival jubeln

Unter dem Motto "Wellenbrecher" fand in der Abtei Münsterschwarzach ein Festival für alle Ministrantinnen und Ministranten im Bistum Würzburg statt. Auch von Veitshöchheim nahmen fünf Minis als Tagesgäste am Samstag, den 18. Juni, teil. Das Motto und das Lied „Wellenbrecher“ sind angelehnt an das Evangelium von der Stillung des Seesturms.

Beim Ankommen erhielten die Minis einen Goodiebag, der Infomaterial und eine Trinkflasche aus der Abtei enthielt –- notwendig bei 35 Grad Temperatur am Samstag. Nach einem "Warm up" auf der Hauptbühne am Morgen begann ein vielfältiges Programm mit Workshops, Mitmachangeboten und Gesprächsrunden, über den ganzen Tag verteilt.

Es gab eine Sakristeiführung, es konnte konnten Holzkreuze gesägt und gestaltet werden, oder man konnte einen Blumentopf und ein großes Banner bemalen, Kreativangebote nutzen, wie Metall und Leder stanzen oder Windlichter gestalten. Bis hin zum Weihrauchtasting konnte man sich den ganzen Tag beschäftigen oder mit der Podcastsprecherin von „Schall + Weihrauch“ Anja Muhle gemeinsam mit unserem Bischof an einer Podiumsdiskussion teilnehmen.

Das Highlight war um 18 Uhr ein modern gestalteter Gottesdienst mit Bischof Franz Jung in der kühlen Abteikirche, bei dem auch die Kreuze, die über den Tag entstanden sind, gesegnet wurden. Als am Ende unter dem Song von Lea "Wunderkerzenmenschen“ ein Funkenregen über die Kinder und Jugendlichen herab ging, war das Gänsehautfeeling für die Teilnehmer.

Der Abend endete mit einem Konzert von "The Hoods“ und einer Lichtshow, die professionell von zwei jugendlichen Veitshöchheimer Ministranten organisiert wurde. Dies war für unsere Minis das erste Livekonzert einer Band, bei dem sie ausgiebig bis zur Zugabe tanzten.

Möglich machte dieses Event die Fachstelle Diözesane MinistrantInnenarbeit, der wir herzlichst danken.

Mit vielen Eindrücken, schmutzigen Füßen, geschafft aber glücklich, wie es sich für ein Festival gehört, fuhren wir um Mitternacht nach Hause. Und vielleicht können wir bald auch in Veitshöchheim ein paar von diesen Funken sprühen lassen!

Doris Mengling-Lutz (auch Foto), Annette Tiller

Kind unter dem Regenbogen

Wie schön, dass zum geplanten Termin der Kinderkirche die Sonne hell geschienen hat! So konnten die Familien nach der Begrüßung im "großen Gottesdienst" in den Innenhof der Kuratiekirche gehen und sich dort mit ihren Decken auf der Weise niederlassen. Mit dem Begrüßungslied begann die Feier. Alle Kleinen und Großen sagten ihren Namen und hielten sich an einem großen bunten Fallschirm fest. Zunächst durften sich die Kinder darunter setzen, anschließend auch die Großen. Es tat gut, sich behütet und beschützt zu fühlen - und so wie der Fallschirm, so sollte auch Gottes Segen über unserer Gemeinschaft sein.

Draußen gab es viele Farben zu entdecken und nach und nach lagen sieben bunte Tücher in der Mitte. Schnell kamen die Kinder darauf, dass der Regenbogen aus diesen Farben besteht und bauten selbst einen mit Tüchern über einem hölzernen Bogen.

Aus dem Sonntagsevangelium war ein Satz von Jesus besonders wichtig. Ihn hörten die Kinder ganz aufmerksam:
"Meinen Frieden hinterlasse ich euch. Meinen Frieden gebe ich euch." An diesen Frieden, der von Gott kommt, erinnert der Regenbogen am Himmel. Und damit die Kinder das Versprechen wirklich erfahren können, durfte sich jedes Mädchen und jeder Junge unter den Bogen setzen und alle sprachen ihm zu, z. B. "Carlotta, Gott wünscht Dir Frieden!" Auch den Erwachsenen gilt diese Zusage. Sie wurde allerdings auch aufgefordert, darüber nachzudenken, wie sie selbst ihren Teil zum Frieden beitragen können, hier vor Ort oder auch für die ganze Welt.

Es hat sehr viel Freude gemacht, endlich wieder in einer größeren Gemeinschaft zu singen, zu beten und zu feiern. Ein geknüpftes Bändchen in bunten Farben für jedes Kind soll noch lange daran erinnern.
Anschließend ging es auf den Spielplatz nebenan, wo die Kinder die Gelegenheit zum Spielen, die Erwachsenen zum Reden und alle zum Picknickmachen nutzten.

Roswitha Hofmann

In den nächsten Wochen werden sich die alten und neuen Mitglieder des Gemeindeteams zusammensetzen, um über ihre Ziele, ihre Arbeitsweise und die weiteren Schritte zu beraten.
Bis Mitte Mai werden zwei Personen aus dem Gremium in den neu zu bildenden Gemeinsamen Pfarrgemeinderat unserer Untergliederung Dürrbachtal-Veitshöchheim entsandt.
Aus Vertretern der Gemeinsamen Pfarrgemeinderäte unseres Pastoralen Raums Würzburg Nord-West wird sich der Rat im Pastoralen Raum zusammen setzen, der die Zusammenarbeit der einzelnen Pfarreien entwickeln wird.

In unserem Pastoralen Raum sind das

Pfarreiengemeinschaft Güntersleben -Thüngersheim

  • Pfarrei St. Maternus, Güntersleben
  • Pfarrei St. Michael, Thüngersheim

Untergliederung Dürrbachtal-Veitshöchheim

  • Pfarrei St. Vitus, Veitshöchheim
  • Kuratie Allerheiligste Dreifaltigkeit, Veitshöchheim (Gartensiedlung)
  • Kuratie Heilig Geist, Würzburg (Dürrbachau)
  • Pfarrei St. Josef der Arbeiter, Würzburg (Oberdürrbach)
  • Pfarrei St. Rochus und St. Sebastian, Würzburg (Unterdürrbach)

Untergliederung Leinach-Zell a.Main

  • Pfarrei St. Andreas, Erlabrunn
  • Pfarrei St. Johannes der Täufer, Margetshöchheim
  • Pfarrei St. Laurentius, Oberleinach
  • Pfarrei Gemeinschaft der Heiligen, Unterleinach
  • Pfarrei St. Laurentius, Zell a.Main

Viel neues liegt vor uns! Nutzen wir die Chance, die Kirche und unsere Gemeinden lebendig zu erhalten und zukunftsfähig zu gestalten - und vertrauen wir dabei auf Gottes Heilige Geistkraft.

Roswitha Hofmann, Gemeindereferentin

In den letzten Wochen fand die Briefwahl zur Bildung des neuen Gemeindeteams Veitshöchheim statt, das die bisherigen zwei Pfarrgemeinderäte ablöst. Das Ergebnis der Auszählung vom 20. März 2022 sehen Sie hier:
Herr Aut Florian - 650
Frau Bayer Ulrike - 592
Frau Gerhard Gertrud - 595
Herr Hofer Richard - 590
Frau Mengling-Lutz Doris - 614
Frau Ruhwedel Anita - 600
Herr Sauer Konrad - 563
Frau Tiller Annette - 683
Herr Winter Bruno - 655
Frau Ziegler Hedwig - 649

Die Wahlbeteiligung lag bei gut 18 %,

Von den durch die Persönlichkeitswahl vorgeschlagenen Person hat sich keine bereit erklärt, das Amt zu übernehmen. Deshalb bleibt das Team bei oben genannter Zusammensetzung. Ein/e Jugendvertre-ter/in wird noch gesucht und freiwillig Engagierte für bestimmte Themen und Projekte sind jederzeit willkommen.

So kann das kirchliche Leben in Veitshöchheim gemeinsam gestaltet werden, ohne die besonderen Traditionen von St. Vitus und der Kuratie aus den Augen zu verlieren.

Wir gratulieren herzlich zur Wahl und freuen uns auf die weitere bzw. künftige Zusammenarbeit!
Der Wahlausschuss

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