Kirchen Veitshöchheim
Krone mit Edelsteinen aus Karton, gebastelt

In der Vitus-Kirche ist zur Zeit eine schöne, große Krone für Jesus zu sehen. Sie wurde von Kindern verziert, die am Palmsonntag im FamilienWortGottesDienst "sonntags um 11 in St. Vitus" waren. Mit ihren Eltern haben sie Jesusgeschichten kennengelernt, die von all dem erzählen, was Jesus Gutes getan hat - und deshalb soll er "unser König" sein!

Schon zum dritten Mal trafen sich Eltern, Großeltern und Kindern, um gemeinsam zu beten, zu klatschen - denn Singen ist ja leider verboten - ein Evangelium zu hören und so bewusst durch das Kirchenjahr zu gehen. Auch am Ostermontag um 11 Uhr gibt es wieder einen fröhlichen Gottesdienst, bei dem wir den Sieg des Lebens über den Tod feiern werden.

Wegen sehr geringer Anmeldung wird der Familienkreuzweg am Karfreitag um 11 Uhr leider abgesagt - bitte nicht mehr anmelden!

Um die besonderen Kar- und Ostertag auch zuhause oder draußen zu erleben gibt es viele Anregungen unter www.familie.bistum-wuerzburg.de und an weiteren Orten im Internet. Einiges findet sich auch hier zum Herunterladen.

Fastentuch am Altar der Kuratiekirche

Ökumenische Abendandacht in der Kuratie

Zu diesem Vers aus Psalm 31 hat die Künstlerin Lilian Moreno Sanchez das MISEREOR-Hungertuch 2021 gestaltet.

Pfarrer Robert Borawski, Gemeindereferentin Roswitha Hofmann und Diakonin Claudia Grunwald luden zu einer ökumenischen Abendandacht in die Kuratie, um über das Motiv und die biblischen Worte nachzudenken.
Gemeindereferentin Roswitha Hofmann gab gleich zu Beginn des Gottesdienstes eine Einführung in das Hungertuch, dessen Motiv aus drei Teilen zusammengesetzt ist. Grundlage der Künstlerin war ein Röntgenbild. Es zeigt den Fuß eines Menschen, der im Jahr 2019 in Chile bei Demonstrationen von der Militärpolizei verletzt wurde. Das Motiv, gestaltet auf gebrauchten Bettlaken, birgt beim genaueren Hinsehen weitere Entdeckungen: Schwarze Kohle-Linien deuten die Umrisse des verletzen Fußes an. Falten und Nähte mir goldenem Faden erinnern an chirurgische Nähte und bleibende Narben. Goldene Blumen, ursprünglich das Muster des benutzten Stoffes, stehen für Kraft und Schönheit und setzen das Geschehen in ein göttliches Licht. Gelb-braune Flecken stammen von Leinöl.

Auch die staubigen Flecke sind Absicht. Die Künstlerin hat dafür in Santiago de Chile am Platz des Geschehens, am Ort der Verletzung, Straßenstaub in den Stoff gerieben. Im Motiv des Hungertuchs zeigt sich neben aller menschlichen Verletzlichkeit aber auch die innere Kraft, mit Gottes segnender Begleitung, mit Solidarität, Hoffnung und Liebe die Welt und das Zusammenleben aller zum Guten voranzubringen.

Diese Gedanken griff Pfarrer Robert Borawski auch in seiner Predigt zu dem Psalmwort auf: „Gott stellt unser aller Füße auf einen weiten Raum – auch in diesen Zeiten.“

In einer gemeinsamen Aktion wurden Fürbitten formuliert und eingesammelt. Nach dem Vortragen der Bitte wurden die Gebete neben das Hungertuch geklammert. Mit Gottes gutem Segen wurden am Ende alle in den Freitagabend verabschiedet.

Es tut gut, immer wieder in ökumenischer Verbundenheit miteinander Gottesdienst zu feiern.

Die nächste Gelegenheit dazu ist übrigens am frühen Ostermorgen: 4. April, 6 Uhr, Friedhof an der Martinskapelle. Bitte beachten Sie dazu die nötigen Anmelde-Formalitäten der beiden Kirchengemeinden.

Jens Grunwald

Pfarrer und Diakonin neben der Zeichnung

Ökumenischer Gottesdienst für Paare in der Christuskirche

Es ist schon etwas Besonderes, wenn der Valentinstag auf einen Sonntag fällt. Das nahmen Pfarrer Robert Borawski und Diakonin Claudia Grunwald zum Anlass und luden am 14. Februar 2021 abends zu einem ökumenischen Gottesdienst für Paare in die Christuskirche. Ganz unterschiedliche Paare fanden sich ein: Ehejubilare, Frischverliebte, Enkelinnen mit dem Großvater, Kinder mit ihren Eltern, gute Freund*innen.
Sie alle wurden aktiv in den Gottesdienst eingebunden, machten sich Gedanken zum Miteinander in den verschiedenen Beziehungen.

Die Rückmeldungen wurden in einem großen Herz festgehalten. Von dem Wissen um Geborgenheit und Trost war die Rede, auch vom Halt, den man einander geben kann. Auch schwere Zeiten, in denen um das Miteinander gerungen wird, wurden benannt. Am Ende flossen diese Gedanken ein in einen Vers aus Psalm 31: Du stellst meine Füße auf weiten Raum. „Da ist noch einer, der da ist und mitgeht. Gott. Wie gut, dass er unser aller Füße auf einen weiten, gesegneten Raum stellt“, so Pfarrer Borawski in seinen abschließenden Worten.

Emotionaler Höhepunkt des Gottesdienstes war sicherlich die persönliche Segenszeit. Die Paare sprachen sich jeweils gegenseitig Gottes Segen zu. Bernhard von der Goltz (Orgel) und Reinhard Schwander (Saxophon) sorgten dabei für die passende Hintergrundmusik.

Mit herzlich bedruckten und liebevoll gefüllten Tüten verließen alle die Christuskirche, um den Rest des Valentinsabends 2021 zu genießen.

Jens Grunwald

Valentinstag: Flipchart mit Ergebnissen

 Foto: J. Grunwald

Corona-Info

Liebe Gemeinde,

Bitte denken Sie daran, dass sich alle Gottesdienstbesucher für die Gottesdienste

  • am Samstag um 18 Uhr (St. Vitus) bei Frau Mengling-Lutz unter Tel. Nr. 0931 95298 und
  • für Sonntag um 10 Uhr (Kuratie) bei Frau Kuhn unter Tel. Nr. 0152 - 09 89 16 67

anmelden müssen. Kommen Sie rechtzeitig vor Gottesdienstbeginn, damit wir Ihnen in Ruhe Ihren Platz zeigen können.

Das Tragen einer FFP2-Maske  ist für Besucher*innen ab 15 Jahren zwingend erforderlich. Am Eingang liegen für Sie Masken gegen Spende bereit. Besser ist allerdings, eine eigene mitzubringen.

Bringen Sie bitte auch ein eigenes Gotteslob mit. Vielen Dank!

 Update: 15.03.2021

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