Kirchen Veitshöchheim

Bitte denken Sie daran, Ihre Messbestellungen, Taufzeugnisse, Patenbescheinigungen oder andere Formalitäten rechtzeitig vor unserer Sommerpause zu bestellen.

Öffnungszeiten

Unsere Pfarrbüros sind vom 01.08. - 12.08.2022 nur in den Vormittagssprechstunden geöffnet.
Vom 16.08. - 14.09.2022 bleiben die Pfarrbüros geschlossen.
Ab 15.09.2022 sind wir wieder für Sie da.

Gemeindereferentin Roswitha Hofmann hat vom 08.08. - 31.08.2022 Urlaub.

Pinwand in Herzform

Nach einer anstrengenden Schulwoche kamen am Abend des 1. Juli 2022 Jugendliche in der Kuratie-Kirche zusammen, um einen ökumenischen Jugendgottesdienst zu feiern. „Was ist es, was Menschen zum Leben brauchen?“ - das war die Frage. Wie soll man klar kommen mit all den Anforderungen nach Corona, wie umgehen mit den vielen schlechten Nachrichten, die uns erreichen, wie kann ich trotz allem gut meinen Weg weiter gehen?

Die Geschichte von Elija, der in der Wüste erschöpft zusammen brach und Stück für Stück von einem Engel gestärkt wurde, war der passende Bibeltext. Er gab Anregungen für die fünf Stationen, an denen die Jungen und Mädchen selbst Stärkung erfahren konnten: Ruhe und Zeit zum Nachdenken beim Mandala Malen; gute Worte für mich und andere formulieren; eine Friedenstaube basteln, sich mit wohlriechendem Öl berühren und segnen lassen; die Sorgen und Ängste auf Tränentropfen zu Papier bringen und bei den Fürbitten an Gott übergeben.

Die ansprechende Musik von Wolfgang Kindl am E-Piano trug viel zur guten Atmosphäre bei. Nach dem gemeinsamen Vater Unser war der Gottesdienst noch nicht zu Ende, sondern das Segensgebet wurde draußen auf der Wiese gesprochen und alle waren eingeladen, sich mit Wasser, Früchten und Brot in Gemeinschaft zu stärken.

Vorbereitet und durchgeführt wurde der Gottesdienst von einem Team aus evangelischen und katholischen Jugendlichen, begleitet durch Gemeindediakonin Grunwald und Gemeindereferentin Hofmann.

Haus aus Bausteinen

Wie jedes Jahr gibt es auch 2022 wieder eine ökumenische Kinderbibelwoche in der evangelischen Christuskirche.

Vom 6. bis zum 9. September, immer am Nachmittag, könnt viel spannendes und schönes erleben - und auch bauen! Denn unser Thema heißt: "Komm, bau ein Haus ...."

Weitere Infos finden sich auf dem Flyer zum Download. Anmeldung ab sofort bis spätestens 5. August 2022!

Kontakt: Gemeindereferentin Roswitha Hofmann, Tel. 46559865 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Junge Leute beim Festival jubeln

Unter dem Motto "Wellenbrecher" fand in der Abtei Münsterschwarzach ein Festival für alle Ministrantinnen und Ministranten im Bistum Würzburg statt. Auch von Veitshöchheim nahmen fünf Minis als Tagesgäste am Samstag, den 18. Juni, teil. Das Motto und das Lied „Wellenbrecher“ sind angelehnt an das Evangelium von der Stillung des Seesturms.

Beim Ankommen erhielten die Minis einen Goodiebag, der Infomaterial und eine Trinkflasche aus der Abtei enthielt –- notwendig bei 35 Grad Temperatur am Samstag. Nach einem "Warm up" auf der Hauptbühne am Morgen begann ein vielfältiges Programm mit Workshops, Mitmachangeboten und Gesprächsrunden, über den ganzen Tag verteilt.

Es gab eine Sakristeiführung, es konnte konnten Holzkreuze gesägt und gestaltet werden, oder man konnte einen Blumentopf und ein großes Banner bemalen, Kreativangebote nutzen, wie Metall und Leder stanzen oder Windlichter gestalten. Bis hin zum Weihrauchtasting konnte man sich den ganzen Tag beschäftigen oder mit der Podcastsprecherin von „Schall + Weihrauch“ Anja Muhle gemeinsam mit unserem Bischof an einer Podiumsdiskussion teilnehmen.

Das Highlight war um 18 Uhr ein modern gestalteter Gottesdienst mit Bischof Franz Jung in der kühlen Abteikirche, bei dem auch die Kreuze, die über den Tag entstanden sind, gesegnet wurden. Als am Ende unter dem Song von Lea "Wunderkerzenmenschen“ ein Funkenregen über die Kinder und Jugendlichen herab ging, war das Gänsehautfeeling für die Teilnehmer.

Der Abend endete mit einem Konzert von "The Hoods“ und einer Lichtshow, die professionell von zwei jugendlichen Veitshöchheimer Ministranten organisiert wurde. Dies war für unsere Minis das erste Livekonzert einer Band, bei dem sie ausgiebig bis zur Zugabe tanzten.

Möglich machte dieses Event die Fachstelle Diözesane MinistrantInnenarbeit, der wir herzlichst danken.

Mit vielen Eindrücken, schmutzigen Füßen, geschafft aber glücklich, wie es sich für ein Festival gehört, fuhren wir um Mitternacht nach Hause. Und vielleicht können wir bald auch in Veitshöchheim ein paar von diesen Funken sprühen lassen!

Doris Mengling-Lutz (auch Foto), Annette Tiller

Teilnehmer des Gottesdienstes im Freien vor dem Schenkenturm

Aus unterschiedlichen Richtungen kamen Fuß- und Radwallfahrer am Vormittag von Christi Himmelfahrt am Schenkenturm zusammen, um mit vielen weiteren Menschen einen Festgottesdienst unter freiem Himmel zu feiern. Anlass war die Errichtung des Pastoralen Raums Würzburg Nord-West, die offiziell im Januar 2022 im Dom zu Würzburg stattfand. Nun sollten alle Gläubigen aus den betreffenden Gebieten, Mitglieder von Verbänden mit ihren Fahnen, außerdem Vertreter:innen der evangelischen Gemeinden und der Politik, die große Gemeinschaft erleben und mit dem Segen Gottes in die zukünftige Zusammenarbeit starten.

Zum Pastoralen Raum gehören die Orte Güntersleben und Thüngersheim, Veitshöchheim und das Dürrbachtal, Zell, Margetshöchheim, Erlabrunn und Leinach. Um sich gegenseitig kennen zu lernen, stellten sich zunächst die hauptamtlichen Seelsorger:innen vor. Als Kurator hat Pfr. Bernd Steigerwald die Verantwortung übernommen, die Zusammenarbeit der hauptamtlichen und ehrenamtlichen Mitarbeiter:innen zu fördern und leitete den Gottesdienst. Auch die Gemeinden stellten sich vor, indem jede Kirchengemeinde von einer Besonderheit berichtete, die ihren Ort ausmacht und mit der sie den Raum bereichern kann. Hier ging es z. B. um eine Radwallfahrt nach Maria Buchen, die Kreuzbergwallfahrt, den Mut, Neues auszuprobieren oder die Bereitschaft, vielen kirchlichen Gruppen eine Heimat zu bieten.

Im Mittelpunkt stand das Evangelium von der Stillung des Seesturms. Auch bei starkem Sturm und hohem Wellengang kann es gelingen, mit dem Blick auf Jesus wieder ins ruhige Fahrwasser zu kommen. Und so deutete Pfr. Steigerwald die Kirche als ein Schiff, dem zur Zeit viel Gegenwind entgegen schlägt, der von den Ruderern große Anstrengungen verlangt. Der Pastorale Raum kann ein Ort sein, in dem viele gemeinsam rudern, sich gegenseitig unterstützen und bestärken um im Vertrauen auf Jesus gemeinsam die Zukunft gestalten.

Das Lied „Ein Schiff, das sich Gemeinde nennt“ brachte diese Erfahrung auf den Punkt. Die „Bänd“ aus dem Dürrbachtal trug mit ihrer flotten Musik zur guten Stimmung bei.

Nach den Segensworten und dem Dank an alle, die zur Vorbereitung und zur Gestaltung dieses Festes beigetragen haben, gab es die Möglichkeit zur Begegnung. Die Ritter vom Schenken boten Getränke und eine Brotzeit an, sodass noch viele beim Schenkenturm geblieben sind um sich kennen zu lernen und auszutauschen.

Kind unter dem Regenbogen

Wie schön, dass zum geplanten Termin der Kinderkirche die Sonne hell geschienen hat! So konnten die Familien nach der Begrüßung im "großen Gottesdienst" in den Innenhof der Kuratiekirche gehen und sich dort mit ihren Decken auf der Weise niederlassen. Mit dem Begrüßungslied begann die Feier. Alle Kleinen und Großen sagten ihren Namen und hielten sich an einem großen bunten Fallschirm fest. Zunächst durften sich die Kinder darunter setzen, anschließend auch die Großen. Es tat gut, sich behütet und beschützt zu fühlen - und so wie der Fallschirm, so sollte auch Gottes Segen über unserer Gemeinschaft sein.

Draußen gab es viele Farben zu entdecken und nach und nach lagen sieben bunte Tücher in der Mitte. Schnell kamen die Kinder darauf, dass der Regenbogen aus diesen Farben besteht und bauten selbst einen mit Tüchern über einem hölzernen Bogen.

Aus dem Sonntagsevangelium war ein Satz von Jesus besonders wichtig. Ihn hörten die Kinder ganz aufmerksam:
"Meinen Frieden hinterlasse ich euch. Meinen Frieden gebe ich euch." An diesen Frieden, der von Gott kommt, erinnert der Regenbogen am Himmel. Und damit die Kinder das Versprechen wirklich erfahren können, durfte sich jedes Mädchen und jeder Junge unter den Bogen setzen und alle sprachen ihm zu, z. B. "Carlotta, Gott wünscht Dir Frieden!" Auch den Erwachsenen gilt diese Zusage. Sie wurde allerdings auch aufgefordert, darüber nachzudenken, wie sie selbst ihren Teil zum Frieden beitragen können, hier vor Ort oder auch für die ganze Welt.

Es hat sehr viel Freude gemacht, endlich wieder in einer größeren Gemeinschaft zu singen, zu beten und zu feiern. Ein geknüpftes Bändchen in bunten Farben für jedes Kind soll noch lange daran erinnern.
Anschließend ging es auf den Spielplatz nebenan, wo die Kinder die Gelegenheit zum Spielen, die Erwachsenen zum Reden und alle zum Picknickmachen nutzten.

Roswitha Hofmann

Pfarrer Nowak, PortraitPfarrvikar Christian Nowak wechselt in den Pastoralen Raum Würzburg Nord-West

Christian Nowak (41), Pfarrvikar im Pastoralen Raum Lohr am Main, wechselt in den Pastoralen Raum Würzburg Nord-West. Mit dem persönlichen Titel „Pfarrer“ wird er mit Wirkung vom 1. Oktober 2022 Pfarradministrator der Untergliederung Veitshöchheim-Dürrbachtal. Er wird in Veitshöchheim wohnen.

Herr Nowak wurde 1980 in Aschaffenburg geboren und stammt aus Haibach. Nach dem Abitur studierte er Theologie in Würzburg, Rom und München. Bischof Dr. Friedhelm Hofmann weihte ihn am 18. Mai 2013 im Kiliansdom in Würzburg zum Priester.

Danach wirkte Christian Nowak zunächst als Kaplan in der Pfarreiengemeinschaft „Schweinfurt-Zentrum: Heilig Geist – Sankt Kilian – Sankt Michael“.
2015 wechselte er als Kaplan in die Pfarreiengemeinschaft „12 Apostel am Tor zum Spessart, Lohr am Main“. Seit 2016 wirkt er dort als Pfarrvikar.

2018 wurde er zusätzlich auch zum Pfarrvikar der Pfarreiengemeinschaft „Sankt Martin – Neuendorf – Ruppertshütten“, sowie der Filiale Halsbach der Pfarrei Wiesenfeld ernannt.

Foto: POW

In den nächsten Wochen werden sich die alten und neuen Mitglieder des Gemeindeteams zusammensetzen, um über ihre Ziele, ihre Arbeitsweise und die weiteren Schritte zu beraten.
Bis Mitte Mai werden zwei Personen aus dem Gremium in den neu zu bildenden Gemeinsamen Pfarrgemeinderat unserer Untergliederung Dürrbachtal-Veitshöchheim entsandt.
Aus Vertretern der Gemeinsamen Pfarrgemeinderäte unseres Pastoralen Raums Würzburg Nord-West wird sich der Rat im Pastoralen Raum zusammen setzen, der die Zusammenarbeit der einzelnen Pfarreien entwickeln wird.

In unserem Pastoralen Raum sind das

Pfarreiengemeinschaft Güntersleben -Thüngersheim

  • Pfarrei St. Maternus, Güntersleben
  • Pfarrei St. Michael, Thüngersheim

Untergliederung Dürrbachtal-Veitshöchheim

  • Pfarrei St. Vitus, Veitshöchheim
  • Kuratie Allerheiligste Dreifaltigkeit, Veitshöchheim (Gartensiedlung)
  • Kuratie Heilig Geist, Würzburg (Dürrbachau)
  • Pfarrei St. Josef der Arbeiter, Würzburg (Oberdürrbach)
  • Pfarrei St. Rochus und St. Sebastian, Würzburg (Unterdürrbach)

Untergliederung Leinach-Zell a.Main

  • Pfarrei St. Andreas, Erlabrunn
  • Pfarrei St. Johannes der Täufer, Margetshöchheim
  • Pfarrei St. Laurentius, Oberleinach
  • Pfarrei Gemeinschaft der Heiligen, Unterleinach
  • Pfarrei St. Laurentius, Zell a.Main

Viel neues liegt vor uns! Nutzen wir die Chance, die Kirche und unsere Gemeinden lebendig zu erhalten und zukunftsfähig zu gestalten - und vertrauen wir dabei auf Gottes Heilige Geistkraft.

Roswitha Hofmann, Gemeindereferentin

In den letzten Wochen fand die Briefwahl zur Bildung des neuen Gemeindeteams Veitshöchheim statt, das die bisherigen zwei Pfarrgemeinderäte ablöst. Das Ergebnis der Auszählung vom 20. März 2022 sehen Sie hier:
Herr Aut Florian - 650
Frau Bayer Ulrike - 592
Frau Gerhard Gertrud - 595
Herr Hofer Richard - 590
Frau Mengling-Lutz Doris - 614
Frau Ruhwedel Anita - 600
Herr Sauer Konrad - 563
Frau Tiller Annette - 683
Herr Winter Bruno - 655
Frau Ziegler Hedwig - 649

Die Wahlbeteiligung lag bei gut 18 %,

Von den durch die Persönlichkeitswahl vorgeschlagenen Person hat sich keine bereit erklärt, das Amt zu übernehmen. Deshalb bleibt das Team bei oben genannter Zusammensetzung. Ein/e Jugendvertre-ter/in wird noch gesucht und freiwillig Engagierte für bestimmte Themen und Projekte sind jederzeit willkommen.

So kann das kirchliche Leben in Veitshöchheim gemeinsam gestaltet werden, ohne die besonderen Traditionen von St. Vitus und der Kuratie aus den Augen zu verlieren.

Wir gratulieren herzlich zur Wahl und freuen uns auf die weitere bzw. künftige Zusammenarbeit!
Der Wahlausschuss

Gruppe der GDB im Innenhof der Kuratie

Das Team der Gottesdienstbeauftragten mit den Pfrn. Borawski und Neeser im Innenhof der Kuratie (Gürz)

Am Sonntag, dem 3.5.2021 begingen die katholischen Gemeinden Veitshöchheim ein besonderes Jubiläum: Seit 25 Jahren sind dort Gottesdienstbeauftragte im Einsatz. In der von Pfarrer Robert Borawski geleiteten Messfeier wurde spürbar, wie wichtig den Frauen und Männern ihr Dienst ist. Besonders deutlich wurde dies, als an Stelle der Predigt Stellen aus der Bibel vorgetragen wurden, die den jeweiligen Personen sehr am Herzen liegen. Musikalisch wurde die Feier mit gestaltet von Frau Halbleib (Orgel) und den Herren Rada, Hoier (Klarinette) und Kuhn (Gesang). Zum Abschluss überreichte Gemeindereferentin Roswitha Hofmann den anwesenden Team-Mitgliedern ein Präsent und eine Urkunde zum Dank.

Foto: Das Team der Gottesdienstbeauftragten (Barbara Leberfinger, Anton Müller,
Mechthild Wegner, Bruno Winter, Richard Hofer, Johannes Ebert)
mit Pfr. Robert Borawski (im Messgewand), GR'in Roswitha Hofmann
(in Albe) und Pfr. i. R. Herbert Neeser (4. von links). Es fehlt Joachim Pfister.
Foto: Dieter Gürz

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