Kirchen Veitshöchheim
Im Pavillon vor St. hedwig

Bei strahlendem Sonnenschein feierten der katholische Ortspfarrer Robert Borawski und die evangelische Diakonin Claudia Grunwald am 21. Mai erneut einen ökumenischen Gottesdienst im Garten des Seniorenheims St. Hedwig. An ihren geöffneten Fenstern und auf den Balkonen verfolgten zahlreiche Bewohnerinnen und Bewohner diesen Gottesdienst anlässlich des Feiertags Christi Himmelfahrt mit. „Ich bin dann mal weg …“

Mit diesen Worten begann Pfarrer Borawski seine Predigt. Es stimme, dass Jesus durch seine Himmelfahrt vor den Augen der Jünger entschwunden sei. Aber es bleibe trotzdem keine Leere. Das Versprechen „Siehe, ich bin bei euch alle Tage bis ans Ende der Welt“ gelte gerade in diesen schweren Zeiten.

So gäben die Worte Jesu sowie das anstehende Pfingstfest Kraft und Mut, in die Zukunft zu blicken und voranzugehen. Eine besondere Überraschung hatten die beiden Geistlichen dieses Mal dabei: Neben Jens Grunwald hatte auch Bürgermeister Jürgen Götz die musikalische Ausgestaltung des Gottesdienstes übernommen. Am Vatertag ließ er es sich nicht nehmen, mit seinem Saxophon einige Lieder zu begleiten.

Text und Fotos: Grunwald

Vergissmeinnicht Blumen

Vergissmeinnicht!

Unter diesem Motto findet der internationale Tag der Pflege 2020 statt. Er wird jährlich am 12. Mai begangen, dem Geburtstag von Florence Nightingale, die als Begründerin der modernen Krankenpflege gilt.

Die Altenheimseelsorgerinnen Veitshöchheims nahmen das zum Anlass, den Mitarbeiterinnen im Seniorenheim St. Hedwig und in der Sozialstation St. Stephanus für ihren Einsatz zu danken und ihre Wertschätzung zu bekunden. Das ganze Jahr über kümmern sie sich in den verschiedenen Bereichen um alte, kranke und pflegebedürftige Menschen: waschen, cremen, kochen, beschäftigen, zuhören, trösten, begleiten, singen, basteln, mobilisieren, … Gerade in den zurückliegenden Wochen waren die Mitarbeiter*innen in besonderer Weise gefragt und tragen hier auch nach wie vor eine große Verantwortung. Durch die Corona-Krise ist ihre wertvolle Arbeit, die derzeit unter außergewöhnlichen Umständen und Belastungen stattfindet, endlich auch mehr in den Blick der Öffentlichkeit gelangt.

Vergissmeinnicht -

  • denke an den Dienst, den du für andere tust
  • denke daran, wie wertvoll deine Hilfe für die dir anvertrauten Menschen ist
  • denke auch an dich selbst
  • nutze deine Stärken und wage auch, nein zu sagen, wenn es not tut
  • denn die, denen du Gutes tust, werden dich nicht vergessen, sondern danken es dir von Herzen

Vergissmeinnicht – so heißen die kleinen, blauen Blumen, die auch die offizielle Dankkarte zieren. Leider waren diese Blumen in diesem Jahr schon verblüht. Aus diesem Grund packte Diakonin Claudia Grunwald kurzerhand Samen-Murmeln zu den Grußkarten, die den Mitarbeiter*innen überreicht wurden. Auf dass die Saat bunt und vielfältig aufgeht, Freude macht und sich ausbreitet.

Text/Foto: Jens Grunwald

Nachdem aufgrund der Corona-Beschränkungen seit Mitte März keine Gottesdienste im Haus St. Hedwig gefeiert werden konnten, war es am 7. Mai endlich wieder so weit.

Die evangelische Diakonin Claudia Grunwald und der katholische Ortspfarrer Robert Borawski feierten im Garten des Seniorenheims einen ökumenischen Gottesdienst. Dafür hatte das Team des Hauses einen Altar im Pavillon aufgebaut. Bei strahlendem Sonnenschein feierten zahlreiche Bewohner_innen mit weit geöffneten Fenstern in ihren Zimmern bzw. auf den Balkonen mit.

In den Mittelpunkt seiner Predigt stellte Pfarrer Borawski die österliche Freudenbotschaft, die gerade auch in diesen Tagen Hoffnung und Zuversicht geben will. Das große Halleluja des Ostermorgens möge durch diese schwierige Zeit tragen und gerade an dunklen Tagen hell leuchten.

Diakonin Claudia Grunwald begleitete dazu passend das Osterlied „Christ ist erstanden“ auf der Trompete. Gemeinsam mit ihrem Mann Jens hatte sie auch die musikalische Ausgestaltung des Gottesdienstes übernommen.

Nach dem Segen verabschiedeten sich beide Geistlichen winkend von den Bewohner_innen. Für alle Beteiligten war es eine große Freude, sich auf diesem Wege und mit Abstand wiederzusehen. In den vergangenen Wochen hatten die Kirchengemeinden Veitshöchheims über die Altenheimseelsorge regelmäßig postalischen Kontakt mit dem Haus St. Hedwig. So wurden unter anderem persönlich geschriebene Karten und ein „Weg durch die Heilige Woche“ an die Bewohner_innen verteilt. Zudem hatte Diakonin Claudia Grunwald gemeinsam mit Gemeindereferentin Roswitha Hofmann eine Oster-Andacht ausgearbeitet, die von den Betreuungskräften mit einzelnen Bewohner_innen gefeiert wurde.

Fotos/Text: Jens Grunwald

Diakonin Grunwald und Ehemann Jens Haus St Hedwig

Corona-Virus, Update 29.5.2020

Liebe Gemeinde!

Lange mussten wir warten, bis wir wieder öffentliche Gottesdienste feiern konnten, und nach der Erlaubnis am 10. 5. 2020 für Wortgottesdienste können jetzt auch wieder öffentlich Heilige Messen gefeiert werden. Um das in angemessener Form zu tun, haben wir für Veitshöchheim entschieden, dass die erste Eucharistiefeier am Pfingstsonntag in der Kuratiekirche stattfinden soll. Bis dahin haben wir schon einige Erfahrungen gewonnen, was die Vorsichtsmaßnahmen betrifft, die auch jetzt noch gelten: Telefonische Anmeldung, Abstand, Mund-Nase-Schutz, eigenes Gotteslob usw. Die Kuratie-Kirche wurde gewählt, weil sie doppelt so viele Sitzplätze bietet wie St. Vitus.

Pfingsten ist für den Neustart ein wunderbarer Termin, denn es ist eines der wichtigsten Kirchenfeste: Wir feiern das Wirken des Heiligen Geistes, der die Welt immer wieder erneuern will und außerdem den Geburtstag der Kirche. So freuen wir uns darauf, uns wieder um den Tisch des Herrn zu versammeln und die lebendige Gegenwart Jesu Christi zu feiern. Wir laden Sie herzlich dazu ein!

Auch an den kommenden Sonntagen wird es Heilige Messen um 10 Uhr geben; über die Werktagsgottesdienste, das Fronleichnamsfest und die weiteren Überlegungen informieren wir Sie baldmöglichst.

Bitte melden Sie sich bei Karolin Kuhn telefonisch an: 0152 098 91 667

In unseren Kirchen liegen regelmäßig aktualisierte Anregungen für das stille Gebet oder das Gebet zu Hause bereit. Kommen Sie gerne auch tagsüber immer wieder einmal vorbei!

Nach wie vor gibt es im Fernsehen und im Internet verschiedene Möglichkeiten, Gottesdienste mitzufei-ern und spirituelle Impulse zu bekommen. Vielleicht konnten Sie das eine oder andere Interessante wäh-rend der Corona-Zeit entdecken und möchten es beibehalten.

https://zdf.fernsehgottesdienst.de
Sonntags um 09.30 Uhr, abwechselnd katholische und evangelische Gottesdienste

www.bistum-wuerzburg.de und TV Mainfranken
Freitag Maiandacht von 11 bis 12 Uhr
Pfingst-Sonntag Hl. Messe von 10 bis 11 Uhr
Pfingst-Montag Hl. Messe von 10 bis 11 Uhr, anschließend nur noch an Sonn- und Feiertagen

https://www.br.de/themen/religion/index.html

Für Familien mit Kindern: www.familie.bistum-wuerzburg.de

Besonders für Jugendliche interessant: wir-sind-da.online 

Hinweis:

Materialien für Hausgottesdienste finden Sie unter der Rubrik Downloads.

Ostergrußkarte (Ei) der Minis in Veitshöchheim

Vieles kann zur Zeit wegen der Corona-Krise nicht stattfinden - das gilt auch für die Ministranten! Die Kar- und Ostertage wären für sie Hochsaison: Es gibt viele verschiedene, besonders gestaltete Gottesdienste. In Veitshöchheim gehen die Minis nicht nur zum traditionellen Klappern, sondern sie bieten jedes Jahr ein reichhaltiges Freizeitangebot mit gemeinsamen Mahlzeiten, Spielen, Basteln usw. an. All das fällt dieses Jahr leider aus. Aber die Leiterinnen und Leiter wollten nicht untätig sein und so haben sich Oberministrantin Katharina Schmitt und Kim Müller etwas Neues überlegt.

Gemeinsam mit 13 anderen Leitern bastelten sie 405 Osterkarten. Alle schön verziert und mit Hand geschrieben. Auch die Jungs machten fleißig mit, schnitten Hasen und Eier aus und gestalteten sehr schöne Karten. Manchmal half sogar die ganze Familie bei der Bastelaktion. Bei dieser Gelegenheit kamen allerlei Talente ans Licht: Viele Karten sind richtige Kunstwerke geworden und besonders stechen die Karten hervor, die von Clara mit der Hand in schönster Schrift verziert wurden.

100 Stück bekam die Sozialstation, wo die Pflegerinnen und Pfleger die Karten bei den Hausbesuchen an die Patienten verteilen. 95 Karten wurden ins Altenheim gebracht, um die Bewohner dort zu erfreuen. Die restlichen 210 werden in ganz Veitshöchheim verteilt. Vor allem an die älteren Menschen, die jetzt in dieser Zeit alleine sind. Aber auch engagierte Eltern, MesnerInnen, Pfarrgemeinderäte usw. erhalten eine Osterkarte. Falls noch welche übrig bleiben sollten, werden sie in die Kirchen gelegt, sodass man für sich und eventuell für andere eine mitnehmen kann.

Unter diesem Link gibts noch weitere Infos: http://www.veitshoechheim-blog.de/2020/04/ministranten-hilfsaktion.html Mitgewirkt bei der Aktion haben: Clara Wagner, Constantin und Corinna Keller, Enina Schmidt, Eva Schäbler, Felix Schmitt, Julian Richter, Julius Zollner, Lea Pitz, Sebastian Dülk, Lena Backmund. Wir finden, unsere Minis sind spitze! Und wir hoffen, dass die Osterbotschaft vor allem bei denen, die in diesen Tagen schwerlich aus dem Haus können, ankommt und Freude bringt!

Claras Karten Foto WagnerLena und Jana Foto Backmund

Bericht: Roswitha Hofmann - Alle Fotos in diesem Bericht: Schmitt, Wagner, Backmund

 

Es ist für viele eine ungewohnte Erfahrung, dass sie nicht wie gewohnt Gottesdienste mit der Kirchengemeinde feiern können. Gerade im Hinblick auf die kommenden Kar- und Ostertage ist das schmerzlich. Bischof Franz ruft uns in seinem Schreiben vom 26: März 2020 auf, in diesem Jahr besonders kreativ und erfinderisch zu sein, um auf andere Weise am kirchlichen Leben teilzuhaben und das eigene Glaubensleben lebendig zu halten. Wesentlich geht es darum, sich von der Botschaft der Heiligen Schrift bestärken und inspirieren zu lassen, um als Christ und Christin für die Herausforderungen der Gegenwart und den Dienst am Nächsten Zuspruch zu erfahren.

Gottesdienste und andere Angebote im Fernsehen, Radio oder im Internet können dafür eine große Hilfe sein. Hier finden Sie eine Zusammenfassung der verschiedensten Möglichkeiten. Es lohnt sich, weiter zu schauen und weiter zu klicken!

Tipps für mediale Angebote

ZDF

zdf.fernsehgottesdienst.de
Sonntags um 09.30 Uhr im, abwechselnd katholische und evangelische Gottesdienste oder

TV Mainfranken:
Montag bis Samstag 12 Uhr / Sonntags um 10 Uhr Gottesdienst aus dem Würzburger Dom, Wiederholung wird täglich um 19 Uhr gesendet.

https://www.br.de/themen/religion/index.html

www.bistum-wuerzburg.de

Besonders für Jugendliche interessant: wir-sind-da.online

Mit der Zeit lernen wir immer mehr, mit den Unwägbarkeiten, die durch die Corona-Krise verursacht sind, umzugehen. So hat es sich ergeben, dass wir die Termine für die Weißen Sonntage in unseren Gemeinden doch auf unbestimmte Zeit verschieben. Auch wenn die Schulen sich ab 20. April wieder öffnen sollten, so wäre der Vorlauf für ein schönes Familienfest doch zu kurz. Allerdings möchten wir mit den Kommunionkindern in Kontakt bleiben. Gemeindereferentin Roswitha Hofmann schreibt den Kindern jede Woche einen Brief mit Anregungen und Ideen - und auch manchmal mit der Bitte um Antwort. So versuchen wir, miteinander in Verbindung zu sein, wenn auch auf ungewöhnlichem Weg.

Logo der Kinderfastenaktion 2020

Hallo Kinder,

viele von euch haben ein Comic zur Fastenaktion bekommen, eine Spendenbox gebastelt und Geld hinein geworfen. Auch diese Beträge - und wenn sie noch so klein sind - möchten wir an misereor weiterleiten. Wenn Ihr mehr erfahren wollt über Kinder im Libanon und anderswo, und wenn Ihr wissen möchtet, was mit eurem gespendeten Geld passiert, dann schaut mal nach unter www.kinderfastenaktion.de. Außer einem kurzen Film findet Ihr vielleicht noch einiges, was euch interessiert! Bringt eure Spende dann bitte in einem Briefumschlag zum Briefaksten eines Pfarrbüros, Herrnstraße 1 oder Sudetenstraße 1a! Vielen Dank sagen wir im Namen der Kinder im Libanon und anderswo!

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