Kirchen Veitshöchheim

 Geöffnetes Gotteslob, Lied 318

Christ ist erstanden von der Marter alle.
Des solln wir alle froh sein; Christ will unser Trost sein.

Kyrieleis.

Wär er nicht erstanden, so wär die Welt vergangen.
Seit dass er erstanden ist, so freut sich alles, was da ist.

Kyrieleis.

Halleluja, Halleluja, Halleluja. Des solln wir alle froh sein; Christ will unser Trost sein. Kyrieleis.

Erste Erwähnung Salzburg um 1150

 

Dieses Osterlied aus unserem Gotteslob (Nr.318) gilt als der älteste erhaltene liturgische Gesang in deutscher Sprache und ist seit dem 11. Jahrhundert bezeugt. Was damals schon galt, dies gilt auch für unsere Zeit. Christus ist erstanden - „von der Marter alle“. also von den Qualen seines Leidensweges, vom Tod am Kreuz, aus dem Grab in das man seinen Leichnam gelegt hat.

Und dies ist die Freude und der Trost, den wir als Christen immer wieder haben dürfen. Denn ohne seine Auferstehung - „wär er nicht erstanden“ - hätte unser Glaube keinen Sinn und wir könnten uns und anderen keinen Trost schenken. So ist das Halleluja der Freudenruf für alle an Ostern.

Und darum steht es auch in den Gesangbüchern unserer christlichen Schwestern und Brüder.

Halleluja und eine gesegnete Zeit.

Pfr. Robert Borawski

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