Kirchen Veitshöchheim

Eine ganz besondere Martins-Überraschung überbrachten Gemeindereferentin Roswitha Hofmann und Diakonin Claudia Grunwald dem Seniorenheim St. Hedwig im Namen der vier kirchlichen Kindergärten.

Die Legende von St. Martin

Die Erzählungen rund um das Leben des Martin von Tours kennen wohl alle Kindergartenkinder. Am bekanntesten ist folgende Geschichte: Der Soldat Martin reitet durch das Stadttor von Amiens. Dort sieht er einen Bettler auf dem Boden sitzen. Der Anblick rührt das Herz von Martin. Er zieht sein Schwert und teilt damit seinen Mantel. Die eine Hälfte reicht er dem Bettler, mit der anderen Hälfte reitet er davon, noch ehe ihm der Mann danken kann.

An diese Geschichte erinnern die Kinder sich jedes Jahr aufs Neue. Die Martinsumzüge mit bunten Laternen sind auch in Veitshöchheim eine Tradition. Leider können sie in diesem Jahr nicht in der gewohnten Form stattfinden. Und das in einer Zeit, in der die Menschen viel Licht und Wärme brauchen.

100 Laternen für das Seniorenheim

Das nahmen die Verantwortlichen der vier kirchlichen Kindergärten (St. Bilhildis, Kuratie, St. Martin und Menschenskinder) zum Anlass, viele bunte Laternen zu basteln. 100 Stück kamen zusammen, eine für jeden Bewohner/für jede Bewohnerin im Haus St. Hedwig. Sie sind ein starkes Zeichen der Verbundenheit zwischen Jung und Alt, zwischen den Kirchengemeinden und dem Seniorenheim - in diesen besonderen Zeiten. Am 9.11. konnten sie überreicht werden, damit am 11.11. allen ein Martinslicht leuchtet – und die Welt dadurch ein wenig heller, wärmer und freundlicher wird.

Weitere Aktionen rund um den Martinstag 2020:

  • Aktion "Kerze ins Fenster“: Stellt am 11. November in der Zeit von 17-19 Uhr eine Laterne in eure Fenster und lasst das Licht in die Nacht leuchten! Wer mag, kann ja mit der eigenen Laterne eine Runde drehen und nach beleuchteten Fenstern suchen.
  • Alternativer St. Martinszug: Stellt am 15. November ab 17 Uhr ein Licht ins Fenster oder ein Lampe vor die Haustür. Macht euch mit einer Martins-Laterne auf den Weg durch die Straßen. Von 17-18 Uhr dürfen sich die Kinder an einer der drei Kirchen (St. Vitus, Christuskirche und Kuratie-Kirche) eine Martinsgans abholen.

Claudia Grunwald, Foto: R. Hoffmann

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