Kirchen Veitshöchheim

Viele Familien haben sich aufgemacht zu einem Laternen-Spaziergang am Sonntagabend. Sie folgten damit einer Einladung der evangelischen und katholischen Kirchengemeinden in Veitshöchheim

Weil der traditionelle Martinszug durch den Altort leider abgesagt werden musste, ließ man sich eine corona-konforme Alternative einfallen.Als um 17 Uhr die Glocken diese besondere Martinsaktion einläuteten, ahnten die verantwortlichen SeelsorgerInnen und PfarrgemeinderätInnen nicht, wie viele Menschen kommen würden. An den drei Kirchen warteten sie auf die Kinder mit ihren Familien. Dort sollten sich die Kinder eine Martinsgans abholen.

Lichtermeer in den Straßen

Schon bald waren die Vorräte aufgebraucht, sodass auf Lebkuchen und Kekse zurück gegriffen wurde. Der Innenhof der Kuratie war illuminiert und Klein und Groß konnten eine Runde den Lichterweg entlang gehen.
Ebenso einladend war es am Eingang zur evangelischen Christuskirche und vor der St.Vitus-Kirche. Stolz trugen die Kinder ihre selbst gebastelten Laternen. Manche sangen Martins- und Laternenlieder oder hatten andere musikalische Unterstützung dabei. Die Fußwege nach St. Vitus, zur Christuskirche bis hinauf in die Kuratie waren in dieser Stunden wirklich ein „Lichtermeer zu Martins Ehr“, wie es in einem bekannten Lied heißt.

200 Gänse als Vorrat

200 Gänse hatte der Pfarrgemeinderat von St. Vitus in einzelne Tüten gepackt und mit einer Martinsgeschichte versehen. Ihnen und den weiteren Helfer*innen an den drei Stationen ein herzliches Dankeschön! Dank auch an alle, die sich auf den Weg gemacht haben oder Laternen in ihre Fenster und Gärten gestellt haben!

Pfarrer Robert Borawski, Gemeindereferentin Roswitha Hofmann und Diakonin Claudia Grunwald freuen sich, dass diese gemeinsame Martins-Aktion so gut angenommen wurde und blicken mit Vorfreude auf weitere ökumenische Aktionen.

C. Grunwald/R. Hofmann

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