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Kinder mit besonderem FörderbedarfDie Idee unseres Kindergartens als Familienzentrum und pädagogisches Kompetenzzentrum in Verbund mit entsprechenden Fachdiensten zu entwickeln greift auf das Jahr 1994 zurück. Die Idee und die Umsetzung hat sich seither kontinuierlich weiterentwickelt. Das Angebot ist in der Gemeinde etabliert und von daher mitgetragen. Aufgrund der Bevölkerungsstruktur des Einzugsgebietes wurde folgender Bedarf festgestellt: - Auffälligkeiten - Entwicklungsverzögerte Kinder - Verunsicherung der Eltern - Begleitung und Unterstützung der Eltern und Familien - Notwendigkeit der Vernetzung mit Fachdiensten Daraufhin haben wir folgende Maßnahmen ergriffen und weiterentwickelt: - Netzwerkaufbau mit Fachdiensten (Gespräche, Begleitung der Eltern zu den Fachdiensten gemeinsame Handlungskonzepte festlegen in Verbindung mit den Eltern) - Anlaufstelle für Eltern geschaffen - Begleitung beim Abbau von Schwellenängsten Die Eltern suchen die entsprechende Einrichtung für ihr Kind mit besonderem Förderbedarf und für sich als Hilfe. Hier können auch Familien mit wenig oder kaum sozialen Kontakten Orientierung und Halt finden bei der Erziehung ihrer Kinder. Für diese Aufgabe haben wir eine Zusatzkraft für wöchentlich 24Stunden . Die dadurch mögliche individuelle gezielte Förderung ist gerade für Kinder mit unterschiedlichsten Problemstellungen gewinnbringend. Die Zusatzkraft hat für ihre Angebote einen eigenen dafür vorgesehenen Raum. Sie arbeitet mit den Kindern in gezielter Einzel- und Gruppenarbeit. Von Fall zu Fall arbeitet sie mit diesen auch gruppenübergreifend. In den Gesprächen mit der jeweiligen Erzieherin werden dann neue Handlungsstrategien für die Kinder entwickelt. So haben die Kinder parallel zum Gruppengeschehen einen weiteren Erfahrungs- und Handlungsspielraum. Zum Aufgabenfeld gehören intensive Elterngespräche mit der Gruppenerzieherin zusammen, um für das Kind adäquate Förderungsmaßnahmen in die Wege zu leiten, die später eine problemlose Einschulung ermöglichen. Dies erfordert eine individuelle Zusammenarbeit, sei es in Gesprächen mit Institutionen wie z. B. der Frühförderstelle oder logopädischen Praxen.
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