Taufe In unseren Gemeinden werden generell verschiedene Tauftermine angeboten. In der nächsten Zeit sind folgende Tage festgelegt:
- Sonntag, 08.04.2012 - 10:00 Uhr - St.-Vituskirche
- Sonntag, 06.05.2012 - 14.30 Uhr - Kuratiekirche Hlst. Dreifaltigkeit
- Sonntag, 20.05.2012 - 14:30 Uhr - St.-Vituskirche
- Sonntag, 17.06.2012 - 14:30 Uhr - Kuratiekirche Hlst. Dreifaltigkeit
- Sonntag, 15.07.2012 - 14:30 Uhr - St.-Vituskirche
- Sonntag, 29.07.2012 - 14:30 Uhr - Kuratiekirche Hlst. Dreifaltigkeit
- Sonntag, 09.09.2012 - 14:30 Uhr - St.-Vituskirche
- Sonntag, 07.10.2012 - 14:30 Uhr - Kuratiekirche Hlst. Dreifaltigkeit
Es ist nach Absprache immer möglich, in der sonntäglichen Messfeier
(10.00 Uhr) das Sakrament der Taufe zu spenden.
Wenn ein Kind geboren wird, dann ist das
für alle ein großes Ereignis. Nach neun Monaten darf man das kleine
Wesen in den Arm nehmen, man darf und muss sich um es sorgen und spürt
eine große Dankbarkeit und Verantwortung. "Was wird wohl aus dem Kind
werden?" fragen sich Mutter und Vater, "wie können wir mithelfen, dass
das Kind gesund heranwachsen kann?" Vieles an Fürsorge, Pflege und
Erziehung gehört dazu und bestimmt die kommenden Wochen und Jahre. Auch
die Erziehung im Glauben liegt nun in den Händen der Erwachsenen. Und
darum soll das Kind auch getauft werden, damit es unter der Gnade Gottes
steht und seinem Schutz empfohlen wird. Ein neuer
Erdenbürger ist auch ein Geschenk für unsere Pfarrei, für unsere
Glaubensfamilie. Darum sollen die Kinder, die in unsere Pfarrei
hineingeboren wurden, auch durch die Taufe aufgenommen werden. Darum
werden diese Kinder auch gemeinsam in einer Feier getauft. Der Tauftag
ist der Sonntag, denn Taufe heißt, mit Christus auferstehen zu neuem
Leben. In der Fastenzeit soll nicht getauft werden, denn diese
österliche Bußzeit bereitet uns ja auf das Fest der Auferstehung vor. Zuvor erfolgt die Anmeldung der Taufe im Pfarrbüro. In einem Taufgespräch
mit Eltern und Paten wird die Verantwortung für die
Glaubensunterweisung und Weitergabe abgesprochen. Diese Verantwortung
können Sie nicht an Opa, Oma oder Verwandte deligieren. Auch die Paten
haben dabei eine wichtige Rolle. Sie sollen engagierte Christen sein
und können aus dem Verwandten-, aber auch aus dem Freundeskreis stammen.
Ein Pate muss getauft, gefirmt und Mitglied der Kirche sein (wer aus
der Kirche ausgetreten ist, kann kein Patenamt übernehmen!). In beiden
Kirchen ist es üblich, dass sie die gleiche Konfession wie das Patenkind
haben sollen. Sie sollen Freund und Weggefährte ihres Patenkinds
werden. Bei der gemeinsamen Tauffeier werden die Eltern und Paten
gefragt, ob sie bereit sind, ihren Glauben weiterzugeben. Schön wäre es,
wenn die Angehörigen sich überlegen, welche Texte und Gebete sie sich für ihr Kind wünschen; auch Lieder können schon überlegt werden. Die Taufe ist voll von symbolischen Gesten: da wird das Kreuzchen von den Angehörigen auf die Stirn des Täuflings gezeichnet, um ihn oder sie unter Gottes Schutz zu stellen. Eine Taufkerze mit christlichen Symbolen (Kreuz, Taube, Wasser) wird an der Osterkerze entzündet und ein Taufkleid (eigenes oder von der Pfarrei) wird nach der Taufe angezogen. Das Kind wird mit Chrisam-Öl gesalbt und Ohren und Mund berührt. Dies alles soll zeigen: Öffne dich für Gott! Du gehörst zu Christus (das bedeutet der Gesalbte) und du sollst Licht in und für die Welt sein. Das wesentliche Zeichen ist das dreimalige Übergießen mit geweihtem Wasser
im Namen des dreifaltigen Gottes. Wasser als Zeichen des Lebens (ohne
Wasser gibt es kein Leben) zeigt, dass wir mit dem, der das Leben
schenkt und schützt, für immer verbunden sind. Darum ist die Taufe ein
erster Schritt auf dem Weg des Glaubens. Sie öffnet die Türe in die
Gemeinschaft der Christen. Und für die Gemischaft, für die Kinder die
Zukunft sind, ist es schön und notwendig, dass auch Kinder in den
Gottesdiensten dabei sind. Wir Erwachsene sollen mit Verständnis und
Nachsicht die Kinder in unsere Gemeinde aufnehmen. Denn Jesus selbst hat
gesagt: "Lasset die Kinder zu mir kommen, denn ihnen gehört das Himmelreich." (Mk 10) Zur Taufe und ihrer Vorbereitung hilft die Nummer 43ff. im Gotteslob. Pfarrer Robert Borawski
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