Krankenkommunion
|

|
© pfarrbriefservice.de |
|
Wenn Sie Krankenkommunion wünschen - wir kommen gerne zu Ihnen. Üblicherweise bringen wir Ihnen die Kommunion am Herz-Jesu-Freitag, also dem 1. Freitag im Monat. Das Pastoralteam wird bei diesem Dienst unterstützt von den Gottesdienstbeauftragten und Kommunionherlfer/innen. Mit diesen Personen können Sie gerne den Besuchstermin absprechen. Bitte setzen Sie sich mit dem Pfarrbüro St. Vitus in Verbindung (für beide Gemeinden!), Telefon 0931 / 92150 Jeder von uns hat ein Zuhause und fühlt sich dort auch hoffentlich wohl und geborgen. Dennoch verlassen wir immer wieder unser Haus, unsere Wohnung, um zur Arbeit oder zum Einkaufen zu gehen. Wir besuchen Freunde und Verwandte und gehen außer Haus zum Gottesdienst, zum Arzt oder zu Freizeitbeschäftigungen. Dies ist uns so lange selbstverständlich und nichts besonderes, solange wir gesund und unternehmungslustig sind. Wenn aber plötzlich eine Krankeheit, die Beschwerden des Alters oder die äußere oder innere Einsamkeit kommen, dann sind die eigenen vier Wände oft die einzige Welt, in der wir noch leben und uns bewegen können. Uns so mancher Kranke fühlt sich von Gott und der Welt verlassen. Darum ermahnt uns schon die Heilige Schrift, dass wir uns um Kranke und Einsame in unserer Gemeinde sorgen sollen und sie nicht übersehen dürfen. Im Jakobusbrief heißt es:
Ist einer von euch krank? Dann rufe er die Ältesten der Gemeinde zu sich; sie sollen Gebete über ihn sprechen und ihn im Namen des Herrn mit Öl salben. So gehört es zur Aufgabe einer christlichen Gemeinde, dass sie sich um ihre Kranken sorgt, für sie betet und sie besucht. Ein besonderer Dienst ist es, wenn das, was viele Kranke vermissen - ihren gewohnten Gottesdienstbesuch - "nach Hause gebracht wird": Die Krankenkommunion an jedem ersten Freitag im Monat (Herz-Jesu-Freitag) Egal, ob Pfarrer, Diakon oder ein Haupt- oder nebenamtlicher Laie, es kommt dann jemand in die Wohnung des Kranken. Schön ist es, wenn der Tisch vorbereitet ist: - Wenn ein Kreuz oder Bild auf dem Tisch steht
- wenn Blumen und eine Kerze zeigen, Jesus Christus im Brot des Lebens wird erwartet.
Gemeinsam mit dem Kranken und seinen Angehörigen wird dann gebetet, das Wort Gottes gehört und die Heilige Kommunion ausgeteilt. Eine besondere Stärkung in der Krankheit oder vor einer Operation kann die Krankensalbung sein. Dies zeigt uns, dass uns Gott in keiner Lebenssituation alleine lässt, sondern uns mit seiner Kraft, mit seinem Heiligen Geist stärkt und stützt. Darum: Wenn Ihre Angehörigen erkrankt sind, nicht mehr aus dem Haus können oder Sie erfahren haben, dass in der Nachbarschaft ein kranker oder einsamer Mensch lebt, der gerne besucht werden möchte, so sprechen Sie mit ihm über die Möglichkeit des Krankenbesuches, der Krankenkommunion oder der Krankensalbung. Und geben Sie uns im Pfarrbüro einen Hinweis, denn nur so können wir unseren Dienst an den Kranken und Alten erfülle. Und warten Sie bitte nicht bis auf den letzten Moment. Wir wünschen Ihnen viel Gesundheit und die Erfahrung, dass Sie in allen Situationen Ihres Lebens immer in Gott Ihre Kraft und Ihren Halt haben. Pfarrer Robert Borawski
|