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Nachrichten aus unserem Kindergarten

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Hurra, die Küken sind geschlüpft

 

Besuch unserer Vorschulkinder beim Geflügelzüchterverein Veitshöchheim.

 

Bei schönstem Frühlingswetter haben sich unsere Vorschulkinder auf den Weg zum Geflügelzüchterverein gemacht. Zügig liefen wir ins Dorf, denn alle waren schon mächtig gespannt! Im Hofgarten machten wir eine kleine Zwischenrast, wo uns gleich Höckergänse begegneten. Nach einer Stunde Fußweg kamen wir bei den Parcellen des Geflügelzüchtervereins an, wo uns Herr Christ schon freudig erwartete.

Zuerst liefen wir an den Ställen vorbei, in denen Haubenhühner, Perückentauben und Dresdner Hennen waren. Der Höhepunkt war ein Goldfasan, der duch seinen Käfig stolzierte. Dann durften wir die Küken anschauen. Es waren Küken der Zwergwyandoten. Sie waren sechs Tage alt. Bis sie aus den Eiern schlüpfen, dauert es ca. 21 Tage. Sie wurden im Brutkasten ausgebrütet. Zu fressen bekommen sie Kükenaufzuchtsfutter und sie trinken Wasser mit Kamillentee. In ca. viereinhalb Monaten sind sie ausgewachsen. Wir durften die Küken streicheln, die in einer Kiste unter Wärmelampen lagen. Ganz begeistert vom Flaum der Küken wollten wir am liebsten noch länger bleiben, aber die Küken waren auch etwas verängstigt und wir ließen ihnen wieder ihre Ruhe.

Danach zeigte uns Herr Christ die wunderschön bunten Mandarinenten und die Haustauben mit dem Taubenhaus. Bei den Zwerg-Barnefelder-Hühnern erklärte uns Herr Christ, welche Unterschiede es bei den Hühnern und ihren Eiern gibt. An den Ohrscheiben der Hennen kann man erkennen, ob sie braune oder weiße Eier legen. Ein Kind hat gefragt: "Warum scharren Hühner im Sand?" Das hat einen wichtigen Grund. So werden die Hühner ihre Flöhe los, das ist ihre Körperhygiene.

Noch ein Highlight war die junge Taube, Alter 14 Tage, die wir streicheln durften. Sie hatte noch keine richtigen Federn, konnte also noch nicht fliegen. Acht Tage wird sie noch von der Mutter mit Körnern gefüttert. Am Kropf konnte man durch die Haut die Körner sehen. Brieftauben fliegen am Tag 110km. Ein Züchter fährt immer nach Barcelona und nach eineinhalb Tagen sind die Tauben wieder in Veitshöchheim.

Um unsere Hände zu waschen, sind wir dann in das Vereinsheim. Dort durften wir noch den Brutkasten anschauen. Die Eier werden hineingelegt (Temperatur 37,9 C°). 18 Tage sind die Eier im Brutkasten und werden dort zweimal am Tag gewendet. Dann liegen sie ruhig und die Küken schlüpfen ca. am 20. Tag. Zwischendurch brauchen sie Frischluft und kommen kurz aus dem Kasten, da ja in der Natur die Henne auch ab und zu von den Eiern steigt. Später erkennt man an der Größe der Kämme, ob es ein Hahn oder eine Henne ist.

Zum Abschluss bekamen wir noch Süßigkeiten und ein Trinkpäckchen und konnten gestärkt den Heimweg antreten. Vielen Dank für die lehrreiche Führung!

                                                                                                                                                    Andrea Ank

 
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